Was macht erfolgreiche Außenwerbung aus?

Was macht erfolgreiche Außenwerbung aus?

Als Außenwerbung werden alle Werbeformen bezeichnet, die sich außerhalb der eigenen vier Wände an potenzielle Kunden richten. Derzeit gibt es viele Arten von Produkten im Bereich der Außenwerbung, darunter Poster, City-Light-Poster, Hubsäulen, Flottenbeschriftung oder klassische Fassadenwerbung.

Erfolgreiche Außenwerbung hängt von vielen Faktoren ab. Gut lesbare Schriften und eine eindeutige Bildsprache sorgen für klare Botschaften. Neben dem Standort und den örtlichen Gegebenheiten, ist auch die Wahl des Werbemittels, der Beleuchtung und der Größe wichtig. Nur so können Sie das bestmögliche Ergebnis erzielen.

Das Äußerliche

Betrachtungswinkel

Die frontale Ansicht eines Werbemittels ist am besten zu erkennen. Jedoch müssen bei Werbemitteln, die Außen, an der Fassade oder auf dem Grundstück des Unternehmens angebracht sind, auch alle anderen Winkel berücksichtigt werden. Denn Besucher, Kunden oder Passanten könnten von der anderen Seite oder einem spitzeren Winkel auf das Werbemittel schauen. Mit einer ausreichend großen Fläche und guter Kalkulation im Voraus kann aber der bestmögliche Standort bestimmt werden.

Betrachtungsabstand

Für die Lesbarkeit einer Schrift ist eine Berechnungsformel zu beachten. So kann die Größe der Werbemittel bei bestimmtem Abstand berechnet werden. Der Leseabstand in Zentimeter wird durch 250 geteilt, um die optimale Schrifthöhe in Zentimeter zu errechnen. Bei einem Betrachtungsabstand von 10 Metern wäre die minimale Schrifthöhe 4 cm hoch, damit man sie gut lesen kann.

Wertigkeit

Auch bei Werbemitteln gibt es einen Qualitätsunterschied. Am Beispiel einer Werbeanlage ist ein Logo aus Einzelbuchstaben, welche voll beleuchtet sind, wertiger, als ein Aluverbundschild mit Druck. Diese Wertigkeit entsteht durch die Beleuchtung, die Dicke und Tiefe des Werbemittels sowie die Materialien.

Farben

Bestimmte Farbtöne lösen in uns bestimmte Wirkungen aus. Passende farbliche Gestaltung in der Werbung kann das Kaufverhalten und die Marktauffassung von Kunden und potenziellen Kunden stark beeinflussen.

Bei der farblichen Gestaltung von Werbemitteln sollten Sie mehrere Faktoren beachten:

  • Signal- und Warnfarben
  • Corporate Colors
  • Sichtbarkeit
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Signal- und Warnfarben sind auffällige Farben, die eine Signalwirkung besitzen und mit der wir eine spezielle Botschaft verbinden. Rot steht beispielsweise für “Achtung”, “Stop” und “Gefahr”, während blau in der Werbung Vertrauen und Sicherheit vermittelt.

Corporate Colors, also die Unternehmensfarben, sollten auch auf Werbemitteln wieder aufgegriffen werden, um die Verbindung zum Unternehmen herzustellen und ein einheitliches Corporate Design sicherzustellen.

Die Sichtbarkeit der Farben auf Ihren Werbemitteln ist außerdem ein großes Kriterium: Rot wird oft für Störer oder Highlights verwendet, da die Farbe sowohl auf hellem als auch auf dunklem Hintergrund gut zu erkennen ist und sofort ins Auge fällt. Vermeiden Sie schwache Kontraste und zu viele ähnliche Farben und sorgen Sie für auffällige Gestaltung der Hauptbotschaft.

Materialien

Werbeanlagen können aus Holz oder Aluminium hergestellt werden. Auch Folie, Acrylglas und PVC, so wie Aluverbund sind als Materialien möglich. Witterungsbeständigkeit ist hier vor allem bei Außenanlagen sehr wichtig.

Das Rechtliche

Grundsätzlich wird für alle Anlagen der Außenwerbung eine Genehmigung benötigt. Diese Genehmigung erteilt die Bauaufsicht. Werbeanlagen sind alle ortsfesten Einrichtungen, die der Bewerbung und Ankündigung dienen und vom öffentlichen Raum aus sichtbar sind. In Dörfern und Kleinsiedlungsgebieten darf Außenwerbung nur auf dem Unternehmensgrundstück platziert werden. Ausnahmen der Genehmigungspflicht gibt es bei Werbeflächen, die kleiner als 1 Quadratmeter sind, sowie bei Veranstaltungs- und Weihnachtswerbung. Vorübergehende Werbemaßnahmen innerhalb der Betriebsstätte sind ebenso genehmigungsfrei.

Die Umsetzung

Vor allem sind für die Umsetzung die äußeren Beschaffenheiten des Geländes relevant. Aber auch die Windlastzonen und die Zugänglichkeit des Geländes sind für Außenwerbung relevant.

Beschaffenheit von Untergrund und Gelände

Bei der Umsetzung von Außenwerbung ist vor allem der Untergrund sowie das Gelände wichtig. Der Standort wird in verschiedene Geländekategorien eingeteilt:

I : Offene See, glattes, flaches Land
II : Landwirtschaftliche Nutzung, einzelne Gehöfte, Häuser und Bäume
III : Vororte, Industrie und Gewerbe, Wälder
IV : Stadtgebiet, mind. 15 % bebaut, mittlere Höhe überschreitet 15 Meter

Die Fassade ist hier ebenfalls zu betrachten. Aus was besteht die Fassade? Holz, Beton, Mauerwerk, Panele oder ähnliches? Denn je nach dieser Beschaffenheit können auch die Werbeanlagen gewählt werden.

Tragfähigkeit

Beim Aufhängen von Werbeanlagen muss die Fassade tragfähig sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Anlagen halten. Die Tragfähigkeit bestimmt außerdem die Größe und das Gewicht der Werbeanlage.

Zugänglichkeit

Für die Montage der Werbemittel ist meist eine Hebebühne und ein Steiger oder Gerüste erforderlich. Vor der Montage muss deshalb geprüft werden, ob genug Platz für Steiger und Gerüste vorhanden sind. Außerdem kann es sein, dass Zufahrtswege oder Parkplätze zur Sicherheit abgesperrt werden müssen.

Haltbarkeiten

Alle Folien haben eine bestimmte Haltbarkeit, die der Folienhersteller garantiert. Hierbei unterscheiden sie zwischen kurzer, mittellanger und langer Haltbarkeit, die bis zu elf Jahren hält.

Plattenmaße

Es gibt verschiedene Aluverbund und Acrylglas Platten Maße:

Aluverbund Platten Größe

  • 1000 x 2050
  • 1250 x 2500
  • 1560 x 3050
  • 2050 x 3050
  • 2050 x 4050

Acrylglas Platten Größe

  • 2030 x 1520
  • 2030 x 3050

Das richtige Werbemittel wählen

Es gibt unzählige Möglichkeiten für erfolgreiche Außenwerbung. In unserer Produktübersicht finden Sie einige Umsetzungen und konkrete Produkte.

Ihr Ansprechpartner:

Sebastian Kreuzer
vertrieb@signal-design.de
Tel: +49 (0)791 / 97 47 47-20

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